Tage der Genforschung
Journée de la recherche en génétique

Berne

BERN STANDAKTION
 
Datum
 
Donnerstag, 28. Mai 2009, 11.00 bis 18.00 Uhr
 
Ort
 
Bärenplatz, 3011 Bern
 
Organisation
 
Gene Peace,
Pascal Pfiffner
 
Thema
 
GENialer Darwin - das Immunsystem und die Evolution
Vor 150 Jahren hat Charles Darwin sein Buch über die Entstehung der Arten («On the Origin of Species») veröffentlicht, den Grundstein der Evolutionstheorie. Und auch wir erleben unsere ganz persönliche Evolution, wir erfahren sie tagtäglich an unserem eigenen Körper. Dies geschieht nicht nur im grossen Ganzen, unserer Entwicklung aus einer befruchteten Eizelle zu einem ausgewachsenen Menschen, sondern auch im Kleinen auf der Stufe der Zellen und Moleküle, wo das Immunsystem seine Arbeit verrichtet und uns vor Angriffen schützt. Dabei ist das Immunsystem seit Edward Jenner nicht mehr nur auf sich selber angewiesen, durch Impfungen können wir ihm beibringen, uns effektiv gegen Krankheitserreger zu verteidigen.
 
Angebot
 
Gene Peace, ein Verein von jungen Forschenden des Institutes für Immunologie Bern, lädt Sie herzlich ein, sich am Stand zu informieren und über Evolution und Immunologie zu diskutieren. Wir illustrieren anhand von verschiedenen interaktiven Postern die Evolution im Allgemeinen, als auch auf kleiner und kleinster Ebene unseres Körpers. Erkundigen Sie sich, wieso eine Grippeimpfung jedes Jahr, andere Impfungen nur zweimal im Leben durchgeführt werden sollten. Staunen Sie über die verschiedenen Phasen, welche unser Immunsystem im Laufe des Lebens durchläuft. Wir freuen uns auf spannende Diskussionen!
 
 BERN WORKSHOP FÜR GYMNASIALKLASSEN
 
Daten
 
Nach Vereinbarung
 
Ort
 
Mittelschulen der Deutschschweiz, vorzugsweise Region Bern
 
Organisation
 
Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft (SHG),
Dr. Daniel Lottaz
 
Thema
 
Gentechnologie und Hämophilie - neue Behandlungsmöglichkeiten der Bluterkrankheit
Die Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft (www.shg.ch) ist eine Selbsthilfeorganisation, die sich für Hämophile (sogenannte Bluter), Betroffene mit anderen angeborenen Gerinnungsstörungen sowie deren Angehörige einsetzt. Die Hämophilie ist in der Genetik ein Paradebeispiel für die X-chromosomale Vererbung. Viele Leute wissen deshalb, dass die Krankheit existiert. Die meisten haben aber nur eine sehr vage (und meistens sehr dramatische) Vorstellung davon, was es heisst, mit einer Gerinnungsstörung zu leben. Die Gentechnik hat in den letzten Jahren die Behandlung der Hämophilie verändert. Anhand dieses konkreten Beispiels wird die Anwendung gentechnisch erzeugter Medikamente aufgezeigt.
 
Angebot
 
Einführung ins Thema Bluterkrankheit - Kontakt mit Forschern und mit Betroffenen - Gruppenarbeiten (Erarbeitung eines Standpunktpapiers zu provokanten Thesen) - Präsentation der Standpunkte und Diskussion
 
Anmeldung
 
Anmeldeschluss: Bitte frühzeitig Kontakt aufnehmen.

Gerne laden wir die SHG zu einem Workshop an unsere Schule ein:

 

 

 Schule:   
 
Anzahl und Alter der Schülerinnen und Schüler:   

 

Name und Kontaktadresse der Lehrperson:

 

* Name Vorname: 
* Strasse: 
 
* PLZ Ort:  
 
* Tel.: 
 
Fax: 
 
* E-Mail: 
 
Bemerkungen: 

 

   

 
BERN SCHNUPPERTAGE IM LABOR
 
  Hirnzelltransplantation bei neurodegenerativen Erkrankungen
 
Unser Labor beschäftigt sich mit der Entwicklung neuer Strategien für die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Einerseits untersuchen wir, welche Substanzen das Überleben von Nervenzellen unterstützen und gegen toxische Einflüsse schützen. Andererseits analysieren wir, welche Faktoren die Differenzierung (Reifung) von Stammzellen zu Nervenzellen regulieren.
 
Neurochirurgische Klinik, Forschungslabor, Inselspital, PD Dr. Hans Rudolf Widmer
 
Datum
 
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
 
1
 
Anmeldung
 
 
 
  Hirnrezeptoren im Frosch-Ei
 
Die Untersuchung der Funktion von Hirnrezeptoren und deren Regulation durch Medikamente ist im Hirn kaum möglich. Deshalb «transplantieren» wir diese Rezeptoren in Frosch- Eier: Via Mikroinjektion wird genetische Information in die Eier übertragen. Diese enthält die Bauanleitung für einen bestimmten Hirnrezeptor. In unserem Fall ist dies der Rezeptor für Valium. Die Hirnfunktion in der Oberflächenmembran des Frosch-Eis dient uns auch als Versuchssystem, um neue Wirkstoffe zu testen.
 
Institut für Biochemie und Molekulare Medizin, Universität Bern, Prof. Erwin Sigel
 
Datum
 
2 Termine nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
 
max. 2 Plätze pro Termin
 
Anmeldung
 
 
 
  Transport und Abbau von Zuckern in Bakterien
 
Bei der Fotosynthese werden jährlich 100 000 Millionen Tonnen Kohlenstoff gebunden, der grösste Teil davon in Form von Zuckern. Etwa die gleiche Masse wird jedes Jahr wieder zu Kohlendioxid abgebaut. Bei diesem Abbau spielen die Bakterien eine entscheidende Rolle. Wir untersuchen mit verschiedenen Methoden, wie die winzigen Pumpen funktionieren, mit denen Bakterien Zucker aufnehmen. Zurzeit reinigen und charakterisieren wir Zuckertransporter aus einem Bakterium, das in China in einer heissen Quelle bei 80°C gefunden wurde.
 
Departement für Chemie und Biochemie, Universität Bern, Prof. Bernhard Erni
 
Datum
 
nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
 
1
 
Anmeldung
 
 
 
  Modellkrankheit zur Untersuchung von Gefässverschlüssen
 
In unserem Labor wurde 1996 ein Eiweiss (ADAMTS13) entdeckt, welches für die Grössenregulation eines Gerinnungseiweisses (Von-Willebrand-Faktor) verantwortlich ist. Fehlt ADAMTS13, bleibt der Von-Willebrand-Faktor als langer Faden an den Gefässwandzellen haften und fängt Blutplättchen aus der Zirkulation. Dies führt schliesslich zum Verschluss von kleineren und grösseren Gefässen. Wir untersuchen mit verschiedenen Methoden die Ursachen des erblichen und des erworbenen ADAMTS13-Mangels, wobei Erkenntnisse über erbliche Gefässverschlüsse und Ursachen für Autoimmunerkrankungen gewonnen werden.
 
Hämostase Forschungslabor, Ludwighaus, Inselspital Bern, Dr. med. J. A. Kremer Hovinga
 
Datum
 
Nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
 
2 Halbtage à je 2-4 Personen
 
Sprachen
 
Deutsch, Französisch oder Englisch
 
Anmeldung
 
 
 
  Forschung und Unterricht in allgemeiner und molekularer Genetik
 
Forschungsprojekte: Untersuchung von Mechanismen und Regulation der genetischen Rekombination und Mutation und der Reparatur von Schäden am Erbmaterial DNA am Modellorganismus Schizosaccharomyces pombe (Hefe). An diesem Modellorganismus können grundlegende und allen Lebewesen gemeinsame Vorgänge zur Erhaltung der Integrität des Erbmaterials (Genomstabilität) besser studiert werden als an komplexeren höheren Organismen. Unser Spezialgebiet ist die Erforschung der Meiose, des Vorgangs der Bildung von Geschlechtszellen: wie er abläuft, von Einzellern bis hinauf zum Menschen (Bildung von Eizellen und Spermien). Die Resultate dieser Forschung finden Anwendungen in der Gentechnologie (Herstellung von transgenen Organismen) und in der Medizin: Erforschung der Ursachen von Krebs, Erbkrankheiten, Unfruchtbarkeit, Chromosomenaberrationen (zum Beispiel Trisomie 21 und Downsyndrom beim Menschen).
 
Institut für Zellbiologie, Universität Bern, Gruppe von Prof. Jürg Kohli
 
Datum
 
Nach Vereinbarung
 
Anzahl Plätze
 
2
 
Sprachen
 
Deutsch oder Englisch
 
Anmeldung
 
 
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