Tage der Genforschung

Journée de la recherche en génétique

Archive «Journées de la recherche en génétique» 2003


Rétrospective
Vue d`ensemble du programme
Journée de stage en laboratoire
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Bellinzona
Berne
Guin
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Lausanne
Zurich

 BERN EXPERIMENTEN-PARCOURS
 
Datum:
Der Besuch ist in der Zeit vom 19. Mai bis 7. Juni 2003 möglich, Termin nach Vereinbarung.
 
Ort:
Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Prof. Dr. Hans Trachsel, Universität Bern, Bühlstrasse 28, 3012 Bern
 
Inhalt:
Klassen der Sekundarstufe I & II besuchen das Institut für Biochemie und Molekularbiologie der Universität Bern, wo ihnen anhand eines Experimenten- Parcours gezeigt wird, wie menschliche Wachstumshormone mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt werden. Die Demonstration umfasst Gewinnung und Isolierung von DNA, das Schneiden der Erbsubstanz mit Restriktionsenzymen, die Auftrennung der Fragmente mittels Gelelektrophorese, das Einschleusen der DNA in Bakterien vom Typ E. coli, die Gewinnung der gentechnisch erzeugten Eiweisse aus den Bakterien sowie die Auftrennung der Eiweisse nach ihrer Grösse. Die gezeigten Techniken werden mit Videoaufnahmen und weiterem Anschauungsmaterial verdeutlicht. Die Bakterien können unter dem Mikroskop, auf Nährböden und in Flüssigkulturen betrachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler werden eingeladen, die anwesenden Experten zur Gentechnik zu befragen und ihre Meinungen mit ihnen auszutauschen.
 
Angebot:
Kurze Einführung - Experimenten-Parcours - Diskussion mit Experten - Auf Wunsch: Beratung von Lehrpersonen betreffend Vorbereitung der Klassen - Die Klassen können sich im Vorfeld mittels Arbeitsblättern und Internetseiten mit der Gentechnik vertraut machen.
 
Anmeldung:
Anmelden bitte bei: Prof. Hans Trachsel, Institut für Biochemie und Molekularbiologie, Bühlstrasse 28, 3012 Bern. Tel: 031 631 41 05, Fax: 031 631 37 37, E-Mail: hans.trachsel@mci.unibe.ch . Anmeldeschluss: Montag, 14. April 2003.
 
 MITTELHÄUSERN INSTITUTSRUNDGANG
 
Datum:
Dienstag, 20. Mai 2003, 13.30 bis 17.00 Uhr. Besucherinnen und Besucher werden im Mehrzweckraum des Instituts empfangen.
 
Ort:
Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe, Dr. Christian Griot, Nationales Tierseuchen-Referenzzentrum, Sensemattstrasse 293, 3147 Mittelhäusern
 
Inhalt:
Das Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe (IVI) in Mittelhäusern ist das nationale Tierseuchenreferenzlabor. Es befasst sich mit der Diagnostik, Kontrolle und Erforschung hochansteckender Viruskrankheiten beim Nutztier, wie zum Beispiel der Maul- und Klauenseuche oder der Schweinepest. Ebenso gehören die Prüfung und Registrierung von Impfstoffen für den tierärztlichen Gebrauch, die Aus- und Weiterbildung der amtlichen Tierseuchenbekämpfungsbehörden und der landwirtschaftlichen Interessensgruppen zu den Aufgaben des IVI. Die Labors der Biosicherheitsstufe 4 sind die einzigen solchen Einrichtungen in der Schweiz und werden gebraucht, um die zu erfüllenden Aufgaben sicher für die Umwelt durchführen zu können (diese Einrichtungen können nicht besichtigt werden).
 
Angebot:
Referat «Einsatz der Gentechnologie in der Diagnostik hochansteckender Tierseuchen» - Die Technik hinter einem Hochsicherheitslabor (Rundgang) - Apéro
 
Anmeldung:
bis Freitag, 9. Mai 2003 (maximal 50 Personen)
 
 BERN OFFENE LABORTÜREN
 
Datum:
Dienstag, 20. Mai 2003, 14.00 bis 16.00 Uhr. Besucherinnen und Besucher werden im Seminarraum des Instituts im 1. Stock empfangen.
 
Ort:
Institut für Veterinär-Bakteriologie, Prof. Dr. Joachim Frey, Universität Bern, Länggass-Strasse 122, 3012 Bern
 
Inhalt:
Biotechnologie im Dienst der Gesundheit von Wildtierpopulationen
Die Forschungsgruppe von Prof. Frey ist massgeblich an der Erforschung der Gemsblindheit bei Nutz- wie bei Wildtieren beteiligt. Der Erreger dieser heimtückischen Krankheit, die zur irreversiblen Erblindung der Tiere führen kann, heisst Mycoplasma conjunctivae. Mykoplasmen sind schwer zu züchten. Deshalb wurde am Institut für Veterinär-Bakteriologie eine genetische Methode (PCR) entwickelt, um M. conjunctivae schnell und spezifisch nachweisen zu können. Kürzlich deckten molekularbiologische Forschungsarbeiten mittels DNA-Sequenzierung erstmals auf, dass verschiedene Stämme des Erregers in der Umwelt zirkulieren und dass der Erreger tatsächlich von Schafen auf Gemsen und umgekehrt übertragen werden kann. Weiter wurde ein neues Oberflächeneiweiss von M. conjunctivae entdeckt, das für die Anhaftung des Erregers an Augenzellen eine massgebliche Rolle spielt.
 
Angebot:
Vorstellung des Projekts Gemsblindheit - Praktische Vorführungen im Labor zur Veranschaulichung der projektbezogenen Forschung
 
 
Anmeldung:
bis Dienstag, 13. Mai 2003
 
 BERN OFFENE LABORTÜREN
 
Datum:
Freitag, 6. Juni 2003, 10.00 bis 12.00 Uhr. Besucherinnen und Besucher werden in der Bibliothek des Instituts empfangen.
 
Ort:
Institut für Veterinär-Virologie, Prof. Dr. Ernst Peterhans, Universität Bern, Länggass-Str. 122, 3012 Bern
 
Inhalt:
Viren sind überall. Die meisten dieser eleganten molekularen Akrobaten vermehren sich unbemerkt in unserer Umgebung. Andere können uns und unsere Haustiere krank machen. Die ganz gefährlichen unter ihnen wie z. B. das Tollwutvirus sind seit Jahrtausenden gefürchtet und wecken Urängste im Menschen. Am Institut für Veterinär-Virologie untersuchen wir im Besonderen drei Viren. Wir zeigen Ihnen, wie in der Schweiz das Tollwutvirus ausgerottet wurde und was Fledermäuse mit diesem Erreger zu tun haben. Sie werden sehen, wie robuste Ziegen das Caprine Arthritis Encephalitis Virus, einen nahen Verwandten des AIDS-Virus, in Schach halten können. Das Bovine Virusdiarrhöe-Virus schliesslich hat sich mit einem raffinierten Trick in unserer Rinderpopulation eingenistet. Wir werden Ihnen zeigen, wie wir diesem Virus in der Milch mit einer ebenso raffinierten gentechnischen Diagnostik-Methode auf die Spur gekommen sind und so die Voraussetzung dafür schaffen, dass wir unsere Rinder wieder von diesem Virus befreien können. Wir freuen uns darauf, Ihnen einen Einblick in unsere Forschung zu geben - vom Stall bis zum Gen!
 
Angebot:
Einführung - Vorführungen zur Veranschaulichung der Forschung
 
Anmeldung:
bis Freitag 30. Mai 2003


                                                                                                                                                                                               

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