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| ZÜRICH |
INFORMATIONSVERANSTALTUNG |
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Donnerstag, 15. Mai 2003, 19.30 Uhr |
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Landesmuseum Zürich, Museumsstrasse 2, 8001 Zürich Koordination: Verein Forschung für Leben, Astrid Kugler |
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Forschung mit transgenen Pflanzen im Netzwerk zwischen Sicherheit, Risiko, Mensch und Umwelt
Grundlagenforschung ist ein gesellschaftlicher Auftrag. Mit wissenschaftlicher Verantwortung angewandt und gestützt durch die Garantie der Forschungsfreiheit in der Verfassung schafft sie «wertfreies» Wissen. Gentechnologie hat jedoch wie keine andere Disziplin der Biologie die Gemüter über alle Parteien hinweg erhitzt. Dabei hat die Diskussion zwei Lager erzeugt, die sich unversöhnlich gegenüberstehen. Darüber droht der rationale Sachbezug verloren zu gehen. Der Vortrag versucht die Rolle der universitären Forschung in der öffentlichen Debatte zu klären und in den politischen Kontext zu stellen. |
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| Angebot: |
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Referat mit anschliessender Diskussion |
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| Referent: |
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PD Dr. Christof Sautter, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich |
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Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. |
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| ZÜRICH |
OFFENE LABORTÜREN |
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Dienstag, 20. Mai und Donnerstag, 22. Mai 2003, jeweils 14.00 bis 15.00 Uhr Die Besucher werden im Raum «Bioinformatics» des Instituts empfangen (Gebäude Y32, Stockwerk H, Zimmer 32) |
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| Ort: |
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Functional Genomics Center Zurich (FGCZ), Dr. Ralph Schlapbach, Uni ETH Zürich Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich |
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| Inhalt: |
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Das FGCZ unterstützt zahlreiche Forschungsprogramme der Universität und der ETH in diversen Bereichen wie Krebs, Alzheimer, BSE oder Pflanzenstoffwechsel. Mit Hilfe der Gen-Chip-Technik kann beispielsweise in einem einzigen Messschritt gleichzeitig die Expression von tausenden von Genen des Menschen oder der Maus ermittelt werden (Transcriptomics). Weiter können die von den Genen im Organismus codierten Proteine in grossem Massstab analysiert werden (Proteomics). Dabei kommt die neuste Generation von High-Tech-Geräten wie Massenspektrometer, Pipettierroboter, Chromatographie- und Elektrophoresesysteme zum Einsatz. |
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| Angebot: |
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Kurzvortrag zu einem aktuellen Forschungsprojekt - Erklärung der Arbeitsschritte, welche im FGCZ zu diesem Projekt durchgeführt werden - Besichtigung des Labors mit den entsprechenden Technologien |
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| Anmeldung: |
| bis Dienstag, 13. Mai 2003 (die Teilnehmerzahl ist limitiert) |
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| ZÜRICH |
PODIUMSGESPRÄCH MIT DISKUSSION |
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| Datum: |
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Donnerstag, 22. Mai 2003, 19.15 bis 21.00 Uhr |
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| Ort: |
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Zunfthaus z. Zimmerleuten, Limmatquai 40, 8001 Zürich Koordination: Verein Forschung für Leben, Astrid Kugler |
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| Inhalt: |
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Gentech- oder Biobauernhof? - Die Zukunft der Landwirtschaft in einer globalisierten Welt Im Zentrum des Abends steht die Frage, welches die Chancen und Risiken, welches die Grenzen der Gentechnik und des Biolandbaus sind. Stehen sich zwei unversöhnliche Ideologien gegenüber oder können möglicherweise beide landwirtschaftlichen Strategien ihren Beitrag zu einer gerechteren Welt mit ausreichender und gesunder Nahrung liefern? |
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| Angebot: |
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Podiumsgespräch mit anschliessender Diskussion |
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Podiums- teilnehmer: |
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- Prof. Dr. Beat Keller, Direktor Institut für Pflanzenbiologie, Universität Zürich
- Dr. Urs Niggli, Direktor Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL)
- PD Dr. Christof Sautter, Institut für Pflanzenwissenschaften, ETH Zürich
- Prof. Dr. Peter Schaber, Ethikzentrum der Universität Zürich
- Prof. Dr. Christoph Stückelberger, Zentralsekretär «Brot für alle», Mitglied der eidg. Ethikkommission für Gentechnik im ausserhumanen Bereich (EKAH)
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| Moderation: |
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lic. phil. Esther Zumbrunn, Bildungs- und Kulturfachfrau |
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Die Podiumsveranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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| ZÜRICH |
«GEN-DORF» ÜBERBLICK |
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| Datum: |
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Freitag, 23. Mai 2003, 10.00 bis 17.00 Uhr |
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| Ort: |
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Hechtplatz am Limmatquai, 8001 Zürich |
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| Inhalt: |
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Im «Gen-Dorf» können Besucherinnen und Besucher Genforschung hautnah erleben. Forscherinnen und Forscher diverser Zürcher Hochschulinstitute und Spin-Off Firmen informieren über die Grundlagen der Gentechnik, zeigen ihre aktuellen Forschungsarbeiten, demonstrieren Experimente und stellen sich dem Gespräch mit der Bevölkerung. Entsprechend den Projektthemen besteht das Dorf aus folgenden Teilen:
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| Angebot: |
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Das «Gen-Dorf» wird von jungen Fachleuten betreut und steht allen interessierten Personen offen. Schulklassen oder Gruppen bieten wir Führungen durch das «Gen-Dorf» an. Wir bitten die Verantwortlichen, uns mit dem Anmeldetalon mitzuteilen, wann wir die Klasse/Gruppe empfangen dürfen.
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| Garten |
Wie sich Pflanzen gegen Viren und Pilze wehren |
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Unsere Kulturpflanzen wurden im Laufe der Zeit durch Auswahl und Züchtung vielfältig verändert. Für die Aussaat wurden gezielt Samen verwendet, die Sorten mit verbesserten Eigenschaften hervorbrachten. Die Ziele der Züchter von heute sind dieselben geblieben: Pflanzen, die höhere Erträge liefern und widerstandsfähig gegen Schädlinge und andere Umwelteinflüsse sind. Versucht wird, ursprüngliche pflanzeneigene Resistenzmerkmale, die im Laufe der Zeit verloren gegangen sind, auf moderne Sorten zu übertragen. Wo dies durch klassische Züchtung nicht möglich ist, kommen bio- und gentechnische Verfahren zum Einsatz. Am Institut für Pflanzenwissenschaften der ETH Zürich beschäftigen sich zwei Forschungsgruppen mit genetisch veränderten Kulturpflanzen. Erfahren Sie, wie sich eine Schweizer Weizensorte dank eines intelligenten Abwehrsystems selbst gegen Brandpilze schützen kann, oder wie Maniok - die «Kartoffel der Tropen» - gegen schädliche Viren resistent gemacht und in ihrem Nährwert verbessert wird. Weiter stellen Ihnen die Pflanzenforscher der ETH ihre Informationswebsite www.genfakten.ethz.ch vor.
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| Garten |
Transgene Pflanzen als Umweltkünstler |
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Zahlreiche Böden sind durch Industrieabfälle und Überdüngung mit Schwermetallen (z.B. hochgiftiges Cadmium) verunreinigt. Da eine Reinigung dieser Böden nicht möglich ist, entwickeln Forscher am Institut für Pflanzenbiologie der Universität Zürich transgene Pflanzen, welche grosse Mengen an Schwermetall aufnehmen können und dieses dem Boden dadurch entziehen. In einem zweiten Projekt präsentieren die Wissenschafter ihre Arbeiten zur Entwicklung von trockenresistenten Pflanzen. Wasser ist in vielen landwirtschaftlich genutzten Regionen der Welt Mangelware, wird aber von den angebauten Pflanzen dringend benötigt. Die Regulation der Wasserverdunstung geschieht über die Spaltöffnungen an den Blättern. Die Forscher aus Zürich untersuchen die Mechanismen, welche die Verdunstung steuern und versuchen, diese gezielt zu beeinflussen, damit die Pflanzen auch mit weniger Wasser gedeihen. Feldexperimente mit transgenen Kulturpflanzen in wasserarmen Gebieten sollen zeigen, ob sich diese in Zukunft für den Anbau eignen.
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| Spital |
Immunodrugs: neuartige Impfstoffe gegen chronische Erkrankungen |
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Viele chronische Erkrankungen sind gekennzeichnet durch eine langsame Zerstörung von lebenswichtigen Körperfunktionen, oft unbemerkt über viele Jahre hinweg. Hoher Blutdruck, Ablagerung von Eiweissklumpen (Plaques) im Gehirn von Alzheimer-Patienten oder chronische Entzündungen bei Arthritis sind Beispiele solcher Prozesse. Industrie- und Hochschulforschung haben in den letzen Jahren erfolgreich an der Aufklärung der Ursachen dieser Krankheiten gearbeitet. Basierend auf diesem Wissen sollen neue Medikamente entwickelt werden, welche den Zerstörungsprozess aufhalten, bevor die Krankheit unheilbare Schäden verursacht. Beispiele solcher therapeutischer Wirkstoffe zur Behandlung chronischer Erkrankungen sind die sogenannten ImmunodrugsTM der Firma Cytos. Diese wirken ähnlich wie Impfstoffe, indem sie das Immunsystem des Patienten anleiten, nachhaltig in den Krankheitsprozess einzugreifen und ihn aufzuhalten. Im Visier der Forscher sind dabei Impfungen gegen Allergien, hohen Blutdruck, Nikotinsucht oder Krebs. Anhand von Filmen und Anschauungsmaterial stellt Cytos ihre Forschung mit ImmunodrugsTM vor.
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| Spital |
Hefezellen, winzige Helfer in der Medikamentenentwicklung |
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Hefe wird nicht nur zum Backen und zur Bierherstellung verwendet. Auch in der Forschung kommt dieser winzig kleine Organismus sehr häufig zum Einsatz. Obwohl von blossem Auge nicht sichtbar, hat die Hefe mit dem Menschen in Bezug auf ihr Erbmaterial und ihren Zellstoffwechsel vieles gemeinsam. Experimente mit Hefezellen helfen den Wissenschaftern daher, die Entstehungsursachen von Krankheiten besser zu verstehen. Diese Erkenntnisse werden genutzt, um Versuchsverfahren zu etablieren, die es erlauben, wirksamere Medikamente mit weniger Nebenwirkungen oder neue Therapieformen für bisher nur schwer zu behandelnde Krankheiten zu entwickeln. Am Stand der Firma ESBATech können Sie Hefezellen unter dem Mikroskop betrachten und die kleinen Helfer in verschiedenen Experimenten genauer kennenlernen. Fachleute erklären anschaulich den Einsatz der Hefe bei der gezielten Entwicklung und Herstellung von Medikamenten.
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| Spital |
Prionenforschung: mysteriösen Eiweissen auf der Spur |
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Prionenerkrankungen (kurz TSE) treten bei Mensch und Tier auf, sind übertragbar und zeichnen sich durch eine langsame Zerstörung des Zentralnervensystems aus. Der Erreger ist ein Eiweiss, das sogenannte Prion-Protein. Noch ist nicht restlos geklärt, wie aus der im gesunden Körper vorkommenden Form des Eiweisses die krankmachende Variante mit ihrer veränderten räumlichen Struktur entsteht. Das Institut für Neuropathologie am Universitätsspital Zürich hilft mit bei der Überwachung der auftretenden TSE-Fälle in der Schweiz. Bei Verdacht auf eine Prionenerkrankung werden mit Hilfe von Antikörpern spezifische Färbungen an Hirngewebeschnitten und Analysen von Hirnextrakten durchgeführt. Durch die Erforschung der «Wanderung» des Erregers im Körper erhoffen sich die Wissenschafter langfristig die Entwicklung vorbeugender Strategien gegen den Ausbruch der Krankheit. Besucherinnen und Besucher können selber einen Blick auf gefärbte Hirnschnitte und Analyse-Ergebnisse werfen und sich aus erster Hand über den aktuellen Stand der Prionen-Forschung informieren.
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| Schule |
Gentech-Experimente zum Selbermachen im «Mobilen Genlabor» |
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Die Gene aller Lebewesen bestehen aus DNA (deutsch DNS), einem grossen Molekül, das als langer dünner Faden in jeder Zelle von Lebewesen - sei es Mensch, Tier, Pflanze oder Bakterium - vorkommt. Sogar Viren, die nicht als lebende Organismen gelten, enthalten diese Erbsubstanz. DNA ist der Werkstoff der Gentechnik. Das «Mobile Genlabor» des Vereins Forschung für Leben zeigt, wie man DNA im Labor gewinnt, wie damit weiter gearbeitet wird und welche Geräte es dazu braucht. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Handhabung dieser Geräte zu lernen und selbst Erbmaterial aus Bakterien zu isolieren. Die DNA-Gewinnung wird anhand eines anschaulichen Modells erläutert. Dieses hilft Ihnen, die unsichtbaren chemischen Reaktionen zu verstehen, welche die Isolierung reiner DNA ermöglichen. Anhand von praktischen Beispielen aus Medizin (Insulin- Produktion) und Kriminalistik (genetischer Fingerabdruck) wird den Besucherinnen und Besuchern gezeigt, wie die vorgestellten Techniken heute im Alltag angewendet werden.
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| Anmeldung: |
| bis Montag, 12. Mai 2003 |
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| ZÜRICH |
KONZERT |
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| Datum: |
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Freitag, 23. Mai 2003, 20.00 bis 21.30 Uhr |
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| Ort: |
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Restaurant «Turbine», Gebäude 87 S, Affolternstrasse 52, 8050 Zürich (2 Minuten zu Fuss vom Bahnhof Oerlikon). Koordination: Verein Forschung für Leben, Astrid Kugler |
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| Inhalt: |
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«HUGO hat Töne»: DNA-Sequenzen - musikalisch umgesetzt Auf den ersten Blick mag es scheinen, dass improvisierte Musik und Genforschung wenig gemeinsam haben. Doch Kreativität und Schöpfung haben als Begriffe in beiden Gebieten eine Bedeutung und sogar ähnliche Grundregeln. Die Erbinformation DNA ist für die Kreativität der Natur zentral. Wie ein Notenblatt die Abfolge von Tönen festlegt, garantiert sie die artgerechte Entwicklung eines Lebewesens, sie lässt aber auch vielfältige Anpassungen an Umweltbedingungen (Interpretationen) zu. Ausserdem ist der DNA-Code so etwas wie die Modelliermasse der Evolution und damit eine Art Kunstwerk. In ihm sind wie in einem vielfach korrigierten Manuskript alle Änderungen und Anpassungen verarbeitet, die zur heutigen Arten- und Formenvielfalt geführt haben. Um den Kunstwerkcharakter der DNA sinnlich erfahrbar zu machen, haben drei Wissenschafter und Musiker Sequenzen der DNA mit Computerprogrammen in eine musikalische Form umgesetzt. Das so verwandelte natürliche Werk wird gespiegelt durch freie und strukturierte Improvisationen auf konventionellen Instrumenten. Die Ähnlichkeiten und Unterschiede sollen nicht ausdiskutiert sondern «erhört» werden. |
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| Musiker: |
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- Daniel Schümperli, Molekularbiologe, Klarinette
- Lukas Frey, Geograf, Kontrabass
- Rudolf von Steiger, Weltraumphysiker, Computer
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| Angebot: |
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Konzert - Restaurantbetrieb |
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Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. |
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Eine weitere Aufführung von «HUGO hat Töne» findet am 20. Mai 2003 im Biozentrum der Universität Basel statt (siehe Seite 13). |
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| ZÜRICH |
OFFENE LABORTÜREN |
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| Datum: |
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Freitag, 13. Juni 2003 Besucherinnen und Besucher werden zu jeder vollen Stunde am Eingang des Gebäudes «Departement Pathologie», Schmelzbergstrasse 12 (gleich neben dem Notfall) abgeholt. |
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| Organisator: |
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Universitätsspital Zürich |
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| Anmeldung: |
| bis 28. Mai 2003 |
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| Zeit 1: |
10.00 bis 18.00 Uhr |
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| Ort: |
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Institut für Experimentelle Immunologie, Prof. Dr. Hans Hengartner und Prof. Dr. Rolf Zinkernagel, Universitätsspital, Schmelzbergstrasse 12, 8091 Zürich |
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| Inhalt: |
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Am Institut für Experimentelle Immunologie erforschen Wissenschaftler das Immunsystem. Sie wollen verstehen, wie unser Körper verschiedene Viren und Bakterien, aber auch Krebszellen abwehrt. Das ist zum Beispiel wichtig, um neue Impfstrategien zu entwickeln oder um die Immunantwort gezielt verstärken zu können. Viele komplexe Zusammenhänge des Immunsystems können nur an einem lebenden Organismus studiert werden. In der Immunologie wird die Maus als Modellsystem eingesetzt. Besonders wertvoll für neue Erkenntnisse sind Mäuse, die gentechnisch so verändert sind, dass eine Zellart oder ein zellulärer Bestandteil fehlt oder vermehrt gebildet wird. Die biologische Bedeutung der fehlenden oder überproduzierten Komponente im ganzen System kann auf diese Weise studiert werden. |
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| Angebot: |
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Einführung - Demonstration von immunologischen Techniken und experimentellen Systemen |
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| Zeit 2: |
11.00 bis 17.00 Uhr |
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| Ort: |
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Institut für Labortierkunde, Biologisches Zentrallabor, PD Dr. Thomas Rülicke, Universitätsspital, Sternwartstrasse 14, Stock B, 8091 Zürich |
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| Inhalt: |
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Das Biologische Zentrallabor am Universitätsspital ist eine zentrale Einrichtung für tierexperimentelle Forschung. Es werden verschiedene Labortierarten gehalten, unter denen die Labormaus dominiert. Ein Schwerpunkt des Zentrallabors ist die Entwicklung gentechnisch modifizierter Labormäuse als Modelle für die biomedizinische Forschung. Sogenannte transgene- und Knockout-Mäuse werden in zahlreichen Forschungsprojekten eingesetzt. Bekannte Beispiele sind Modelle zur Untersuchung der Funktion des Immunsystems bei Säugetieren oder der Entstehung und Übertragung von neurodegenerativen Erkrankungen wie BSE. |
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| Angebot: |
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Einführung -Praktische Demonstrationen im Labor - Besichtigung der Labortierhaltung |
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| Zeit 3: |
10.00 bis 17.00 Uhr |
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| Ort: |
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Institut für Neuropathologie, Prof. Dr. med. Adriano Aguzzi, Universitätsspital, Schmelzbergstrasse 12, 8091 Zürich |
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| Inhalt: |
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Mit der Rinderwahnsinn-Epidemie in Grossbritannien und - im kleineren Massstab - in der Schweiz, sowie der Vermutung eines Zusammenhanges zwischen BSE und der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung beim Menschen ist eine neue Art von Krankheitserreger in den Fokus der Forschung gerückt - die Prionen. Trotz intensiver Forschung ist nach wie vor noch nicht geklärt, woraus die Prionen bestehen und wie es zu diesen mysteriösen Erkrankungen kommt. Einerseits interessieren uns die menschlichen Prionenerkrankungen aus medizinisch-diagnostischer Sicht. In diesem Zusammenhang untersucht das Institut für Neuropathologie sämtliche in der Schweiz auftretenden Fälle der menschlichen Prionenerkrankungen. Ferner haben wir uns in den letzten Jahren mit dem Problem der «Wanderung» des Erregers im Körper beschäftigt. Langfristiges Ziel auf diesem Gebiet ist die Entwicklung vorbeugender Strategien, welche den Ausbruch der Erkrankung verhindern könnten. |
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| Angebot: |
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Einführung - Praktische Vorführungen zur Veranschaulichung der alltäglichen Forschung |
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